Gesundheit und Fitness in Bern: Ein Überblick über lokale Angebote

Fitness und Bewegung in der Bundesstadt

Bern bietet zahlreiche Möglichkeiten für Heimfitness und präventive Gesundheitssorge. Neben Outdoor-Aktivitäten entlang der Aare gibt es spezialisierte Fachmärkte und Kursangebote für verschiedene Altersgruppen.

Gesundheit und Fitness in Bern: Ein Überblick über lokale Angebote
© Daniel Kraft (CC BY-SA 3.0)

Fitnessgeräte vor Ort kaufen

Der Fitshop in der Länggassstrasse 19 in Bern präsentiert auf über 425 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein breites Sortiment an Heimfitnessgeräten. Kunden können Geräte vor dem Kauf ausgiebig testen und sich vom Fachpersonal beraten lassen. Die Filiale erreicht Bewertungen von 4,9 von 5 Sternen basierend auf 514 Rezensionen und ist montags bis freitags von 09:00 bis 18:30 Uhr sowie samstags von 09:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Neben Bern unterhält Fitshop weitere Schweizer Filialen in Lausanne, Basel und Zürich.

Alternativ beliefert Powershop Kunden in Bern mit Fitnessgeräten wie Laufbändern, Rudergeräten und Cross Trainern namhafter Hersteller wie Concept2, HAMMER und FINNLO. Der Onlineshop verfügt über 164 Bewertungen mit einem Durchschnitt von 4,69 von 5 Sternen und ist seit 2003 am Markt aktiv.

Bewegungskurse für Senioren

Pro Senectute Kanton Bern bietet im Bereich Bewegung und Entspannung vielfältige Kurse für ältere Menschen an. Das Angebot umfasst unter anderem AROHA (ein Ganzkörpertraining inspiriert vom Haka), Cantienica zur Optimierung der Körperausrichtung, Faszien Yoga, Feldenkrais, Medical Yoga, Pilates, Qigong, Tai Chi und Gymnastikmix. Interessierte können sich telefonisch unter 031 359 03 03 oder per E-Mail informieren.

Medizinische Versorgung und Gesundheitseinrichtungen

Das Gesundheitswesen in Bern umfasst Spitalkrankenversorgung, ambulante Medizinische Zentren und spezialisierte Beratungsstellen.

Spitäler und Kliniken im Überblick

Nach dem Newsweek-Ranking 2021 befindet sich das Universitätsspital Lausanne (CHUV) auf dem ersten Platz der Schweizer Spitäler, gefolgt vom Universitätsspital Zürich (USZ) und dem Universitätsspital Basel (USB). Das Inselspital Bern belegt im nationalen Vergleich Platz 13, während das Lindenhofspital Bern auf Rang 7 gelistet ist. Das CHUV erreichte im internationalen Vergleich Platz 9, während das USZ weltweit auf Platz 12 rangiert.

Das Medbase Medical Center Bern Westside an der Ramuzstrasse 18 in Bern bietet hausärztliche Grundversorgung, Physiotherapie, Ernährungsberatung und Komplementärmedizin wie Akupunktur an. Eine Besonderheit ist die Kooperation mit dem Bernaqua-Fitnesscenter für medizinische Trainingstherapie und Wassertherapie. Das Zentrum ist montags bis freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Beratungsstellen und Präventionszentren

Die Berner Gesundheit betreibt das Regionalzentrum Bern-Mittelland an der Eigerstrasse 80 in Bern. Das Zentrum bietet Beratung und Therapie sowie eine Mediothek mit Fachbüchern und Unterrichtsmaterialien. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und 13:30 bis 17 Uhr. Erreichbar ist die Zentrale kostenlos unter 0800 070 070. Zusätzliche Standorte befinden sich in Jegenstorf, Laupen, Münsingen und Schwarzenburg.

Die Gesundheitsförderung Schweiz unterhält ihre Geschäftsstelle in Bern an der Wankdorfallee 5. Die Anreise ist vom Bahnhof Bern per S-Bahn (Linien S1/S2/S3/S31/S44 bis Bern Wankdorf), Tram 9 oder Bus 20 möglich.

Prävention und Gesundheitsförderung

Verschiedene Organisationen engagieren sich für die Gesundheitsförderung im Kanton Bern, von der frühkindlichen Bildung bis zu kantonalen Public-Health-Programmen.

Früherkennung in der Kinderbetreuung

Die Berner Gesundheit hat einen Handlungsleitfaden für den Frühbereich überarbeitet, der Fachpersonen in der familienergänzenden Kinderbetreuung bei der Früherkennung von Entwicklungsherausforderungen unterstützt. Der Leitfaden beschreibt einen sechsstufigen Prozess: von der systematischen Beobachtung im Alltag über Fallbesprechungen und Kooperationsgespräche mit Eltern bis zur Evaluation und gegebenenfalls Einleitung behördlicher Kindesschutzmassnahmen. Ergänzend bietet die Organisation Beratung und Schulungen an. Kontakt: Anna-Regula Oberteufer unter praevention@beges.ch oder 031 370 70 80.

Kantonale Programme

Die Gesundheitsförderung Kanton Bern koordiniert verschiedene Präventionsprogramme. Aktuelle Initiativen umfassen die Sensibilisierungskampagne "MAYbe Less Sugar – Zuckerfrei durch den Mai", das kantonale Tabak- und Nikotinpräventionsprogramm 2026-2029 sowie das Bike2school-Projekt zur Förderung des Velofahrens in Schulen.